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Nun war ich endlich Diplom-Kaufmann und wollte voller Tatendrang hinaus in die Arbeitswelt. Nur leider war mir in den letzten drei Monaten, in denen ich für einen großen deutschen Dienstleister meine Diplomarbeit geschrieben hatte, die Perspektive verloren gegangen. Ziel unseres Studiums (International Studies of Global Management) war es, uns zu Top-Managern großer deutscher Unternehmen auszubilden – und genau das zu sein, konnte ich mir plötzlich nicht mehr vorstellen. Ich begann das erste Mal ernsthaft darüber nachzudenken, was ich mir von meinem zukünftigen Job wünschte und von einem potenziellen Arbeitgeber erhoffte. Nach unzähligen Praktika und Nebenjobs, die mir halfen unbekannte Stärken und Vorlieben zu entdecken, aber auch ganze Branchen für mich auszugrenzen, hatte ich irgendwann ein ziemlich genaues Bild von meinem zukünftigen Job. Im Trainee-Programm der Graf von Luxburg wurden dann alle meine Anforderungen an meinen zukünftigen Arbeitgeber übererfüllt.Vom ersten Tag an fühlte ich mich in der familiären Atmosphäre meiner neuen Umgebung pudelwohl. Auch mein erster Kontakt zu Mandanten ließ nicht lange auf sich warten. Wann immer ich es wünschte, hatte ich einen
fachkundigen, erfahrenen Coach an meiner Seite, der mich individuell betreute. Im Gegenzug erhielt ich oft die Gelegenheit mich auszuprobieren und mir meine eigenen Verfahrensweisen zu erarbeiten.
Parallel zu meinen ersten Praxiserfahrungen begann meine IHK-Ausbildung zum geprüften und zertifizierten Versicherungsfachmann. Mit dem zunehmenden Fachwissen, ersten zählbaren Erfolgen im Außendienst und der wachsenden Sicherheit durch Videotrainings und Rhetorik-Seminare, bestätigte sich bald die Ahnung, dass ich die für mich richtige und beste Entscheidung getroffen hatte. Mittlerweile arbeite ich als selbstständiger Finanzberater, werde in die Mitarbeit am Erstellen neuer oder Verfeinern bestehender Konzepte eingebunden und ich bekomme Verantwortung für eigene Projekte wie beispielsweise das Ausbilden neuer Mitarbeiter oder das Erschließen neuer Zielgruppen.
Und das Beste – ich habe eine neue Perspektive! In der Graf von Luxburg wird mir eine Führungsposition zugetraut. Ich befinde mich mittlerweile im Endstadium meiner Traineézeit und werde mittelfristig erste eigene Mitarbeiter anstellen, mit dem Ziel mein eigenes Team aufzubauen. Mein eigener Manager bin ich Zeit meines Lebens, seit nunmehr zwei Jahren manage ich die Finanzen meiner Mandanten und bald werde ich auch die Geschicke meines eigenen „Unternehmens“ managen.
Wer hätte das gedacht?
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