Die Ursprünge der Familie von Luxburg liegen in der Schweiz. 1386
erstmalig urkundlich erwähnt, erwarb sich das ratsfähige Geschlecht der
Girtanner von St. Gallen großes Ansehen und Vermögen. In Egnach am
Bodensee besaßen die Girtanner im 18. Jahrhundert ein Schloss, das zur
Herrschaft Luxburg gehörte. Kaiser Joseph II. erhob Johann Girtanner
1776 als „Edler von Luxburg“ in den Adelsstand. Nur drei Jahre darauf
stieg dieser weiter in den Reichsfreiherrenstand auf. Seinem Sohn Johann
Friedrich verlieh Kurfürst Karl Theodor von Bayern 1790 den
Grafentitel.
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Graf Johann Friedrich von Luxburg diente dem bayerischen König Max I.
Joseph später als Offizier. Die Grafen von Luxburg hielten den
Wittelsbachern über mehrere Generationen als Kämmerer, Gesandte und hohe
Verwaltungsbeamte die Treue. Die weitaus größten Verdienste erwarb sich
jedoch Graf Friedrich von Luxburg (*1829 in Dresden, †1905 in Würzburg) in
seiner jahrzehntelangen Amtszeit als Regierungspräsident von
Unterfranken und Aschaffenburg. Bis ins hohe Alter förderte er die
Landwirtschaft, die Industrie, die Bildung sowie die allgemeine Sozialfürsorge. |